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KulturKongress 2016 - Kultur & Transformation

Merken Sie sich bereits jetzt das Datum, weitere Informationen sowie der Kongressplan folgen in Kürze.

Kultur Kongress 2015 - Die Zukunft des Buches

Der Landeskulturverband Schleswig-Holstein lädt am 05. November 2015 zum Kulturkongress „Zukunft des Buches“ ins Nordkolleg Rendsburg ein. Wir freuen uns über Anmeldungen per Mail an info(at)landeskulturverband-sh(dot)de.
Der Landeskulturverband möchte zu diesem aktuellen Thema Verbandsmitglieder und alle Kulturinteressierten in Schleswig-Holstein zur Diskussion zusammenbringen. Dazu bekommen die Kongressgäste Fachinput von Experten u. a. des Buchmarktes, von Schriftstellern und Wissenschaftlern. Deren Impulse wollen wir gemeinsam nutzen, um den Austausch über die Zukunft des Buches zu fördern und neue Perspektiven für den Literaturbetrieb zu entwickeln.
Dabei stehen beim Kongress u. a. folgende Fragen im Raum: Wie sieht die Zukunft des Buches aus? Welche Rolle können die Bibliotheken in der Gesellschaft übernehmen? Wie werden wir lesen - nur noch digital oder für immer auch analog? Welche Herausforderungen warten auf Schriftsteller, Verleger, Buchhändler und Leser?
Das Programm bietet Beiträge von Experten und Zeit für Diskussionen und Gespräche:

9.00 Uhr Ankunft/ Akkreditierung

9.30 Uhr Begrüßung und Einführung in das Thema
Guido Froese – Nordkolleg Rendsburg
Sarah Keppler – Landeskulturverband Schleswig-Holstein e. V.
Das neue Bibliotheksgesetz in Schleswig-Holstein
Anke Spoorendonk - Ministerin für Justiz, Kultur und Europa des
Landes Schleswig-Holstein

10.00 Uhr Impuls und Diskussion
Ein eBook ist kein Buch
Prof. Dr. jur. Eric W. Steinhauer – Bibliothekar und Jurist

11.00 Uhr Kaffeegespräch

11.30 Uhr Impuls und Diskussion
Sind Bibliotheken heute noch notwendig?
Tine Vind – Leiterin der Abt. Bibliotheken, Kultusministeriet (DK)

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr Kultureller Einstieg
Wir kommen später – Nordfriesland und die Epochen der Weltgeschichte
Dr. Claas Riecken – Lektor am Nordfriisk Instituut
 
14:00 Uhr Thema – Denkanstöße
Die kreative Zerstörung und die Zukunft des Buches
Peter Mathews – Publizist und Autor

14.45 Uhr Thema – Eine unterhaltsame Reise
Das Buch – Boom oder Krise?
Peter Baumann – Autor und Journalist
Franz Kratochwil – 1. Vors. der Schriftsteller in Schleswig-Holstein e. V.

15.30 Uhr Kaffeegespräch

16.00 Uhr Thema – Verlagswelt
Das Ende des Buches. Das Ende des Buches?
Olaf Irlenkäuser – Geschäftsführer des Wachholtz Verlags

16:45 Uhr Thema – Best Practice-Beispiel
Wie aus 1en und 0en Geschichten werden
Martin Gries – Pädagogischer Leiter der Bücherpiraten e. V.

17.30 Uhr Resümee und Ausklang


Zudem wird der Kieler Schriftsteller und Künstler Arne Rautenberg zum Thema "Die Zukunft des Buches" eine kleine Auwahl seiner Werke präsentieren.
Sollten Sie mehr von Arne Rautenberg erfahren wollen, dann schauen Sie hier.

Den Flyer zum Kongress sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Die Teilnahmegebühr für den Kongress beträgt
40,- Euro
25,- Euro (LKV-Mitglied)
15,- Euro (Studierende, FSJ)
und wird auf das Konto des Landeskulturverbandes bei der Sparkasse Mittelholstein überwiesen:
IBAN: DE51 2145 0000 0105 0396 71
Stichwort: Kulturkongress 2015 sowie der Teilnehmername


Für Fragen steht Ihnen die Geschäftsstelle des Landeskulturverbandes S.-H. gerne zur Verfügung:
Dominique Schmidt
Landeskulturverband Schleswig-Holstein e. V.
Am Gerhardshain 44
24768 Rendsburg
Fon 04331/14 38 42
info(at)landeskulturverband-sh(dot)de

Der KulturKongress findet mit freundlicher Unterstützung der Investitionsbank Schleswig-Holstein, die Provinzial, der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein und der Stiftung Spar- und Leih-Kasse in Rendsburg statt.

 

 

KulturKongress 2014

 

 

 

KulturKongress 2014

Kultur&Medien - Wandel durch Digitalisierung?

Der Kulturkongress 2014, zu dem Sie der Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V. zusammen mit der Filmwerkstatt Kiel einlädt, steht unter dem Motto „Kultur & Medien- Wandel durch Digitalisierung?“ Er soll für das Thema sensibilisieren und aufzeigen, welche Chancen und Probleme mi der Digitalisierung einhergehen. Es sollen Ideen diskutiert, Hilfen angeboten, Ratschläge und Kontakte vermittelt werden.

 Filmproduktion und –präsentation sind bereits vollkommen von der Digitalisierung erfasst. Heute ist ein Film von der ersten Aufzeichnung bis zur Präsentation im Kino nichts weiter als eine Datei auf einem Speichermedium - und die damit einhergehenden Veränderungen sind gewaltig. Wo es sich am Anfang nur um eine neue Technik zu handeln schien, stand am Ende ein Paradigmenwechsel - und manchmal eine ganz neue Freiheit.

 Eine Begleiterscheinung der Digitalisierung, wie wir sie beobachten, ist ein gnadenloser Preisdruck auf Honorare und Gagen nach dem Motto: Ist ja alles viel einfacher und schneller als früher, also muss es doch auch billiger oder gar umsonst zu haben sein. Die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Medienprodukten suggeriert, dass diese keinen finanziellen Wert haben. Kunst- und Kulturproduktionen könnten künftig  als reines Hobby aufgefasst werden. Aus England kamen dazu jüngst alarmierende Zahlen: Während im Jahr 2005 noch 40% aller professionell arbeitenden Autoren von ihrem Job leben konnten, waren es im vergangenen Jahr nur noch 11,5%! Die Situation in Deutschland sieht nicht besser aus.

 Dass der digitale Wandel auch die anderen Kultursparten zunehmend erfasst, lässt sich z.B. an der Buchbranche gut feststellen: Der Anteil von E-Books am Gesamtumsatz liegt in Deutschland zur Zeit bei 6,9 % und steigt kontinuierlich - in den USA liegt er bereits bei 25% des Buchmarktes! Und auch „analoge“ Life-Veranstaltungen wie Konzerte und Festivals sind zunehmend von der Digitalisierung erfasst. Stichworte: das eben noch besuchte Konzert wird beim Ausgang bereits auf USB-Stick zum Kauf angeboten, der Museumsrundgang wird virtuell begleitet durch eine auf das Smartphone hochgeladene App, „Like“-Buttons in Social-Media für ein interaktives Auditorium.

 Wie gehen wir damit um? Wie können wir davon profitieren? Wie vermeiden wir kommunikative Fehler? Von welchen Erfahrungen können wir profitieren?

Der KulturKongress des Landeskulturverbands 2014 gibt Antworten darauf!   

 http://www.landeskulturverband-sh.de/aktivitaeten/anmelden/anmelden/seminardetail/?tx_abcourses_pi1[courseId]=16

 

 

 

KulturKongress 2013 - Kultur, Bildung und nochmal Kultur

Der Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V. (LKV) und die Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Schleswig-Holstein e.V. (LKJ) haben erstmals gemeinsam zum KulturKongress eingeladen.„Kultur, Bildung und nochmal Kultur“ lautet der Titel des Kongresses, der am 7. November 2013 im Nordkolleg Rendsburg stattfand.
Rund 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung des LKV und der LKJ gefolgt, um sich auszutauschen, zu diskutieren und Impulse für Aktivitäten im Bereich der Kulturellen Bildung zu bekommen.

Viele Institutionen, Verbände und Vereine haben sich von jeher der kulturellen Bildung verpflichtet, dennoch erfährt dieses Thema zurzeit besondere Aufmerksamkeit. Das Jahr 2014 wurde in Schleswig-Holstein zum „Jahr der kulturellen Bildung“ ausgerufen. Zudem wird seit einigen Jahren mit zahlreichen Initiativen aus den verschiedenen Kultursparten verstärkt versucht, Kinder und Jugendliche frühzeitig mit Kultur in Kontakt zu bringen, um auf diese Weise das Verständnis für Kultur zu fördern und die Kreativität anzuregen. „Es gibt zahlreiche Projekte und Ideen im Bereich der kulturellen Bildung, ein Jahr wird bei weitem nicht ausreichen, um die nötigen Prozesse zu verstetigen. Umso wichtiger ist es, die Ansätze konsequent zu verfolgen und die Diskussion um die kulturelle Bildung aufrecht zu erhalten“, erläutert Dr. Wolfgang Schlüter, Vorsitzender der LKJ.

Es geht dabei natürlich nicht ausschließlich um kulturelle Kinder- und Jugendbildung, das lebenslange Lernen muss gleichermaßen im Blick stehen. Im Rahmen des KulturKongresses haben LKV und LKJ das Thema entsprechend weit gefasst, das Spannungsfeld zwischen Kultur und Bildung beleuchtet und sich Themenkomplexen wie „Persönlichkeitsentwicklung“ und „gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit“ gewidmet.

Prof. Dr. Ralf Konersmann, Professor für Philosophie und ihre Didaktik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, hat im ersten Impulsreferat den engen systematischen Zusammenhang von Kultur und Bildung beleuchtet und auf diese Weise einen Einstieg ins Thema geboten. Dabei plädierte er für ein gesundes Selbstbewusstsein: „Kultur“ und „Bildung“ formulierten hochaktuelle gesellschaftliche und politische Ansprüche, sind also keineswegs trivial und haben es gar nicht nötig, das Gesetz ihres Handelns, den Aufwand ihres Engagements und den Rahmen ihrer Zuständigkeit von sachfremden Interessen festlegen zu lassen.

In einem weiteren Impulsreferat hat sich Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss zur gesellschaftlichen Relevanz kultureller Bildung im 21. Jahrhundert geäußert, unter dem Motto „In art we trust!?“. Sie stellte dabei durchaus kritische Fragen: Wie ist die Kulturelle Bildung in unterschiedlichen Lebensaltern umzusetzen? Wie viele Menschen haben tatsächlich die Chance, von kulturellen Bildungsangeboten zu profitieren? Wie sehen Begründungsmuster und Legitimationsstrukturen Kultureller Bildung aus und welche Ziele werden mit ihnen verknüpft? Und nicht zuletzt: folgt nach dem „Hype“ um Kulturelle Bildung eine neue Mode; welche Bildungsvision haben wir?

Die Ministerin für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein, Anke Spoorendonk, sowie die Ministerin für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein, Prof. Dr. Waltraud ‚Wara’ Wende, haben in ihren Beiträgen hingegen einen visionären Blick in die Zukunft gewagt und u.a. das kulturelle Bildungsangebot in Schleswig-Holstein im Jahr 2025 beschrieben.

Zudem wurde in insgesamt sieben Foren zu verschiedenen Themen Raum für einen intensiven Austausch und weiterführende Diskussionen geschaffen.

Abschließend gab Fischer Kai eine ganz eigene Abschlussbetrachtung und sorgte damit für einen stimmungsvollen und ausgelassenen Abschluss der Veranstaltung.

Das Programm mit näheren Informationen zu den einzelnen Foren finden Sie hier. Zudem bieten wir Ihnen an dieser Stelle einige der Beiträge zum Download an:

Benedikt Stubendorff vom NDR hat den KulturKongress besucht. Den Beitrag, den NDR Kultur am Tag des Kongresses gesendet hat, können Sie hier nachhören.

 

Verantwortlich für die Organisation des KulturKongresses 2013 waren Guido Froese (Leiter des Nordkolleg Rendsburg, stv. Vorsitzender LKV), Rainer Kraatz (Vorsitzender der Muthesius-Gesellschaft, LKV-Vorstand), Alexander Luttmann (Geschäftsführer LKJ), Katharina Perrey (Geschäftsführerin LKV), Günter Schiemann (Geschäftsführer LAG Soziokultur SH, stv. Beiratssprecher LKV) und Hartmut Schröder (Geschäftsführer Landesmusikrat SH Beiratssprecher LKV).

Der KulturKongress 2013 fand statt mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein, der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, der Stiftung Spar- und Leih-Kasse in Rendsburg, der Investitionsbank Schleswig-Holstein sowie der Provinzial.

 

"Auf in die Zukunft - KulturLand Schleswig-Holstein"

... lautete das Thema des KulturKongresses 2012, der am 26. November 2012 im Nordkolleg Rendsburg stattfand.

Rund 130 Kulturschaffende und Vertreter/innen von Kulturinstitutionen haben am Kongress teilgenommen, um gemeinsam mit der neuen Landesregierung und den Kommunen der Frage nachzugehen, wie nach jahrelangem Stillstand die Zukunft für die Kultur in Schleswig-Holstein gestaltet werden kann.

Zu Beginn des Kongresses gab Prof. Peter Vermeulen, Dezernent für Umwelt, Planen und Bauen der Stadt Mülheim, in seinem Vortrag mit dem Titel „Kulturelle Zukunftsfähigkeit“ einen Einstieg ins Thema und Impulse für die weitere Diskussion. Im Anschluss haben Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, und Dr. Annette Schwandner, Leiterin der Kulturabteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, Einblicke in neue Wege der Kulturentwicklungsplanung in Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen gegeben. Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein, stellte die kulturellen Leitlinien der Landesregierung vor und stand den Kongressteilnehmenden anschließend für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Nachdem durch Jochen von Allwörden, Geschäftsführer des Städteverbandes Schleswig-Holstein, die Sichtweise der Kommunen zur Kulturentwicklung im Land umrissen worden ist, haben die Kongressteilnehmenden in Arbeitsgruppen erste Anforderungen an ein Kulturkonzept erarbeitet. Abschließend sind die Ergebnisse der Gruppenphase in ein moderiertes Plenum mit der Kulturministerin, den Referent/-innen sowie allen Kongressteilnehmenden eingeflossen.

 

Der KulturKongress fand statt mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein, der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, der Stiftung Spar- und Leih-Kasse in Rendsburg und der Investitionsbank Schleswig-Holstein.


Das Programm des Kongresses finden Sie hier. Zudem bieten wir Ihnen an dieser Stelle die Vorträge zum Download an.

Die Dokumentation des KulturKongresses:

Der Kulturkonvent des Landes Sachsen-Anhalt hat am 28. Februar 2013 seine Empfehlungen an den Präsidenten des Landtages, Herrn Detlef Gürth, und den Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Herrn Stephan Dorgerloh, übergeben.

Den Abschlussbericht finden Sie unter folgendem Link als PDF zum Download:

http://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Elementbibliothek/Bibliothek_Kultur_und_Medien/Kulturkonvent/PR/Kulturkonvent_28022013.pdf

 

Bilder zum KulturKongress 2012

Fotos: © Wolfgang Diederich, www.meerfoto.de

 

 

 

KulturKongress 2011
Heimat – Schlüsselthema der Gegenwart: Kultur – Identität – Globalisierung

Am 29. November 2011 fand im Nordkolleg Rendsburg der KulturKongress zum Thema „Heimat – Schlüsselthema der Gegenwart: Kultur – Identität – Globalisierung“ statt. Die rund 60 Teilnehmer hatten dabei die Gelegenheit, sich gemeinsam mit den ReferentInnen einem aktuellen wie auch umstrittenen Thema zu nähern. Im Laufe des Tages wurde immer wieder deutlich, wie vielschichtig der Heimat-Begriff ist und was für eine deutliche Wandlung er allein in den letzten Jahrzehnten durchlaufen hat. In den Vorträgen wurden verschiedene Aspekte des Themas „Heimat“ aufgegriffen und vertieft, und sowohl die ReferentInnen als auch die Teilnehmenden haben in den Gesprächen und Diskussionen häufig von persönlichen Erfahrungen berichtet.

Sieben ReferentInnen – alle auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema „Heimat“ verbunden – konnten für den Kongress gewonnen werden: Verena Schmitt-Roschmann (Journalistin, Ressortleiterin für Politik bei der Wochenzeitung der Freitag, Berlin), Prof. Dr. Andreas Schmidt (Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), Prof. Dr. Markus Tauschek (Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), Jürgen Zinke (FORUM für KUNST und KULTUR, Heersum), Prof. Dr. Thomas Steensen (Nordfriisk Instituut, Bredstedt), Prof. Dr. Beate M. W. Ratter (Institut für Geographie, Universität Hamburg) und Friedrich Schorlemmer (Evangelischer Theologe und Publizist).

Die Vorträge boten eine Einführung in das Thema, aber auch wissenschaftliche Analysen des Heimat-Begriffs sowie konkrete Einblicke in die Praxis. Es wurden neue Studien vorgestellt, die Auskunft über das Verhältnis der Schleswig-Holsteiner zu ihrer Heimat geben.
„Heimat“ wurde als Raum beschrieben, der durch das Individuum gestaltet wird, und im Kontext von Tradition, Identität, Globalisierung, Sprache, aber auch Heimatverlust gesehen. Im Verlauf der Tagung wurde immer wieder deutlich, dass „Heimat“ als eine emotionale, sinnliche und somit subjektive Erfahrung empfunden wird.

Einen besonders persönlichen Einblick in sein Heimat-Verständnis gab Günter Kunert im Rahmen seiner Lesung „Sprache als Heimat“. Er las aus seinen Gedichten, die sich mit dem Thema „Heimat“ auseinandersetzen, und ergänzte diese durch Erläuterungen und persönliche Anekdoten.

Verantwortlich für die inhaltliche Konzeption und Umsetzung des Kongresses waren Hans Brüller, Rainer Kraatz und Katharina Perrey.

Der KulturKongress 2011 fand statt mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, der Stiftung Spar- und Leih-Kasse in Rendsburg sowie der Investitionsbank Schleswig-Holstein.

 

Das Programm des KulturKongresses finden Sie hier. Zudem bieten wir Ihnen an dieser Stelle die Vorträge zum Download an.

 

 

Fotos: Dr. Imke Lüders, www.imke-lueders.de

 

Bilder zum KulturKongress 2011

 

 

 

 

 

 

KulturKongress 2009: "KulturPerspektive 2010-2015"

Am 05. November 2009 hat der Landeskulturverband Schleswig-Holstein seinen KulturKongress zum Thema "KulturPerspektive 2010-2015" im Nordkolleg Rendsburg veranstaltet. Mit rund 100 Teilnehmern sowie 17 Referenten und Diskutanten war der Kongress eines der größten Treffen seiner Art im Lande.
Vier namhafte deutsche Kulturpolitiker und Kulturberater konnten als Referenten gewonnen werden: Dr. Cornelia Dümcke (Culture Concepts, Berlin), Prof. Dr. Michael Göring (ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg), Prof. Dr. Dieter Haselbach (ICG culturplan Unternehmensberatung GmbH, Berlin) und Prof. Dr. Oliver Scheytt (RUHR.2010 GmbH, Essen).
Grundlage der Diskussion war die Frage, inwieweit es eines Kulturentwicklungsplanes für Schleswig-Holstein bedarf, wie dieser in die kulturelle Entwicklung des Bundes eingegliedert werden kann und welche inhaltlichen Aussagen er haben soll.
In einzelnen Arbeitsgruppen haben sich die Teilnehmer mit den Themenbereichen Kultur und Bildung, Kultur und Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft und mit strukturellen Fragen der Kultur auseinandergesetzt.

Sechs Vertreter aus dem 17. Schleswig-Holsteinischen Landtag, davon vier Fraktionsvorsitzende, stellten sich den Fragen von Prof. Dr. Björn Bloching von der Roland Berger Strategy Consultants GmbH.

Zum Schluss hat sich der gerade ernannte Minister für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Ekkehard Klug, in einem Statement zu Wort gemeldet. Der Minister hat sich für eine Stärkung der kulturellen Bildung und für die Sicherung der kulturellen Infrastruktur ausgesprochen. „Für die kommenden fünf Jahre steht zumindest eines fest: Die gemeinsamen Schnittmengen von Kultur und Bildung in Schleswig-Holstein können wieder stärker zur Geltung kommen. Wenn es um die Perspektiven der schleswig-holsteinischen Kulturpolitik geht, gehört kulturelle Bildung sicher zu den Punkten, die es zu stärken gilt“, sagte Klug.
Um die kulturelle Infrastruktur zu sichern, solle künftig ein Kulturentwicklungsplan das Fundament für eine Vereinbarung zwischen dem Land und den Kommunen legen; dies vor allem im Sinne einer künftigen Aufgabenteilung, einer Verständigung auf gemeinsame Ziele und eines damit verbundenen Controllings. Das Land bereite diesen Prozess derzeit mithilfe eines externen Sachverständigen vor, um dann im ersten Quartal 2010 mit der gesamten Kulturszene und den Kommunen in einen konstruktiven Dialog zu treten.

 

Das Programm des KulturKongresses finden Sie hier. Zudem bieten wir Ihnen an dieser Stelle die Vorträge zum Download an:

  • Prof. Dr. Michael Göring, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg
    "Kulturelle Bildung zwischen kultureller Identität und Globalisierung"
  • Prof. Dr. Dieter Haselbach, ICG culturplan Unternehmensberatung GmbH, Berlin
    "KulturNutzenPerspektiven"
  • Dr. Ekkehard Klug, Minister für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, Kiel
    Grußwort
  • Prof. Dr. Oliver Scheytt, RUHR.2010 GmbH, Essen
    "Aktivierendes Kulturmanagement"
  • Rolf Teucher, Vorsitzender des Landeskulturverbandes, Rendsburg
    Begrüßung und Einführung

Bilder zum KulturKongress 2009

 

 

60 Jahre Landeskulturverband und KulturKongress 2008

2008 war ein besonderes Jahr für den Landeskulturverband (LKV). Am 5. November feierte der LKV sein 60jähriges Bestehen. Über 120 Gäste aus Kultur, Bildung und Politik waren  an diesem Abend der Einladung des Landeskulturverbands ins Landeshaus nach Kiel gefolgt.

Landtagsvizepräsidentin Ingrid Franzen sowie Mininisterpräsident und Kulturminister Peter Harry Carstensen gratulierte ebenso wie viele andere an diesem Abend dem LKV. Sie alle hoben die Bedeutung der Kultur und der Kulturellen Bildung hervor. Dr. Wolfgang Thierse (MdB) war aus Berlin angereist und hielt den engagierten Festvortrag, den Sie im Wortlaut hier nachlesen können.

 

 

Bilder zum Jubiläum

 

 

Kongress 2008: "KulturPolitik heute"

Einen Tag nach dem Jubiläum des Landeskulturverbands fand am 06. November im Schleswig-Holstein Saal des Landeshauses in Kiel der jährliche Kulturkongress des LKV statt. Thema des Kongresses, den Dr. Bernd Brandes-Druba (Mitglied des Vorstands des LKV) vorbereitet hatte, lautete "Kultur Politik heute". Den gut 80 Teilnehmenden aus ganz Schleswig-Holstein wurde ein buntes und dichtes Programm interessanter Referenten präsentiert. Der LKV wird die interessantesten Beiträge an dieser Stelle zum Download anbieten, sobald sie vorliegen.

  • Heinz Maurus, Chef der Staatskanzlei, Kiel
    "Kulturpolitik für Schleswig-Holstein"
  • Rolf Teucher, Vorsitzender des LKV, Rendsburg
    "Begrüßung und Eröffnung"
  • Peter Amadeus Schneider, Nottuln
    "Kommunale Kulturpolitik - Illusion? Oder Chance?"
  • Adrienne Goehler, Berlin
    "Verflüssigungen - Zur Durchlässigkeit von Politik und Kultur"
  • PD Dr. Jörg Hermann, Hamburg
    "Wechselwirkungen. Zum Verhältnis von Kirche und Kultur"
  • ...

 

 

Bilder zum KulturKongress 2008

 

 

KulturKongressthemen seit 2003

  • 2013   Kultur, Bildung und nochmal Kultur
  • 2012   Auf in die Zukunft - KulturLand Schleswig-Holstein
  • 2011   Heimat - Schlüsselthema der Gegenwart: Kultur - Identität - Globalisierung
  • 2009   KulturPerspektive 2010-2015
  • 2008   KulturPolitik heute
  • 2007   Zukunft Alter. Demographische Auswirkungen auf die Kultur.
  • 2006   Bürgerengagement in der Kultur - Zwänge, Chancen, Grenzen
  • 2005   Traumberuf Kultur?!  Kultur zwischen Beruf und Berufung
  • 2004   Creative Industries - KulturWirtschaft im Norden
  • 2003   Jugend-Kultur vs. Senioren-Kultur?! Auf der Suche nach den Zielgruppen