shz.de: Nachrichten
Kieler Nachrichten

    Am Freitag erscheint das neue Balladen-Best-of „Born to touch your Feelings“ der deutschen Kultband Scorpions. Darunter finden sich drei bisher noch nicht veröffentliche Songs. Auch ein Liebeslied für den kleinen Sohn von Gitarrist Rudolf Schenker ist dabei.

    Der Mensch gruselt sich gerne. Besonders in den dunklen Monaten schlägt die Stunde der – auch gerne mal etwas unheimlichen - Märchenerzähler. So wie im diesjährigen Weihnachtsstück „Die Knochenbraut: Die Legende von Laura Osbone“ am Sechseckbau des Studentenwerks.

    Vor 20 Jahren starb die Chansonsängerin Barbara. Die Französin wurde mit ihrem Lied „Göttingen“ berühmt. Das Chanson half in den Sechzigerjahren bei der Annäherung zwischen ihrem Heimatland und Deutschland. Nun sind ihre Memoiren auch auf Deutsch erschienen.

    Ausgerechnet das kleinste Gebäude kommt ganz groß raus in der Bestandsaufnahme aktueller Baukultur, die die Architekten- und Ingenieurkammer (AIK) Schleswig-Holstein jetzt unter dem Titel „Zwischen den Meeren“ herausgegeben hat. Das Buch von Ulrich Höhns weckt Interesse, den Projekten nachzuspüren.

    Der Film zu den NSU-Morden? Fatih Akins Drama „Aus dem Nichts“ (Kinostart am 23. November) mit Diane Kruger ist mindestens so sehr eine private wie eine politische Angelegenheit. Diane Kruger erhielt für ihre Darstellung einer gebrochenen Frau auf der Suche nach Gerechtigkeit in Cannes die Darsteller-Palme.

Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V.

Hier geht es zur Geschäftsstelle des LKV im Nordkolleg Rendsburg

Der Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V. (LKV) besteht seit 1948. Als landesweiter Zusammenschluss von Kulturinstitutionen sowie kulturell aktiven Vereinen und Persönlichkeiten arbeitet der Landeskulturverband unabhängig und überparteilich. Er setzt sich spartenübergreifend für freiwillige Kulturinitiativen ein und fördert den kulturellen Ideen- und Gedankenaustausch. Der LKV trägt mit seinem Programm zum Pluralismus der Kultur bei.

Die derzeit gut 180 Mitglieder setzen sich zusammen aus Kulturinstitutionen, -organisationen und -initiativen und ihren Vertretern sowie aus kulturell und kulturpolitisch tätigen oder interessierten Persönlichkeiten aus Schleswig-Holstein. Zweck des Verbandes ist - laut Satzung - die "Förderung der Kultur". Der Landeskulturverband ist eingetragen im Vereinsregister in Kiel; er ist anerkannt gemeinnützig tätig.

Der Landeskulturverband hat es sich zur Aufgabe gestellt, in Gesprächen, Tagungen, Ausstellungen oder Veranstaltungen der Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein öffentliche Geltung und Resonanz zu verschaffen. Kulturelle und kulturpolitische Entwicklungen sollen stimuliert, begleitet und gefördert werden.

Schleswig-Holstein braucht ein vom Land und von den Kommunen gefördertes Kulturleben. Öffentliche und private, gemeinnützige und privatwirtschaftliche Einrichtungen sowie engagierte Persönlichkeiten stehen in der Verantwortung für eine aktiv gestaltete Kulturlandschaft. Eine aufgeschlossene Kulturpolitik und ihr differenziertes Angebot fordern die verantwortliche Mitarbeit aller Kunst- und Kulturinteressierten. Künstlerische Freiheit und kulturelle Vielfalt bilden die Basis einer demokratischen Gesellschaft. Ihre Sicherung und freie Nutzung sind eine kulturpolitische Herausforderung, die Staat, Kommunen und Kulturschaffende nur gemeinsam bestehen und gestalten können. 

Der Landeskulturverband hat folgende Ziele und Leitlinien

  • die Freiheit von Kunst und Kultur zu fördern und zu sichern.
  • die Vielfalt und Qualität der kulturellen Infrastruktur zu unterstützen und auszubauen.
  • Schleswig-Holstein als lebendige Kulturlandschaft und Kulturregion zu profilieren.
  • den Informations- und Erfahrungsaustausch unter den Kulturaktiven und -interessierten zu verbessern.
  • kulturpolitische Prozesse zu stimulieren, kulturpolitische Interessen zu entwickeln und zu formulieren.
  • die Rahmenbedingungen für Publikations- und Informationsmöglichkeiten zu stärken.
  • die Finanzierungsmöglichkeiten kultureller Institutionen und Projekte zu sichern und neue Förder- oder Ertragsperspektiven zu entwickeln.
  • den Diskurs mit anderen gesellschaftspolitischen Gruppen und Bereichen zu fördern.
  • kulturelle Entwicklungen, Aktivitäten oder Probleme stärker in das öffentliche Bewusstsein zu bringen.


Die Kontaktdaten des Landeskulturverbands sind im Link hinterlegt.