shz.de: Nachrichten
Kieler Nachrichten

    30 Jahre in 30 Liedern in zweieinhalb Stunden. Die Hannoveraner Rockband Fury In The Slaughterhouse ließ auf ihrer Geburtstagstournee in der restlos ausverkauften Freilichtbühne Krusenkoppel sämtliche Hits, Klassiker sowie neue Songs vom Stapel.

    "Schnell dirigieren kann jeder“, sagt Generalmusikdirektor Georg Fritzsch, „es kommt auf die langen Schläge an – da wird es schwierig!“ Der Dirigent hat das Programm der kommenden Philharmonischen Konzertsaison ganz auf die Suche nach seinem eigenen Nachfolger abgestellt.

    Eine Installation, die das Bruttoinlandsprodukt von Russland, Argentinien oder Brasilien visuell von Ländern wie Vietnam oder Bangladesch absetzt? Das klingt prosaisch, ist optisch aber reizvoll. Die Kunst von Keramikerin Lena Kaapke, die jetzt im Kieler Atelierhaus zu sehen ist, hat es in sich.

    „Ich warte auf den Lagerkoller, aber noch herrscht beste Stimmung“, lacht Agnes Monreal, Hüterin des aktuellen Festivalorchester-Jahrgangs. Erstmals war die im Vorjahr beim SHMF eingestiegene Akademieleiterin in diesem Frühjahr für die Auswahl der jungen Musiker aus aller Welt verantwortlich.

    Die Bildhauerin Karin Hertz ist tot. Wie ihr Sohn Wolf Morrison mitteilte, verstarb die Künstlerin am 10. August kurz nach ihrem 96. Geburtstag in ihrem Haus in Hamburg-Volksdorf, wo sie trotz Einschränkungen auch bis zuletzt noch in ihrem Atelier gearbeitet hatte.

Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V.

Hier geht es zur Geschäftsstelle des LKV im Nordkolleg Rendsburg

Der Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V. (LKV) besteht seit 1948. Als landesweiter Zusammenschluss von Kulturinstitutionen sowie kulturell aktiven Vereinen und Persönlichkeiten arbeitet der Landeskulturverband unabhängig und überparteilich. Er setzt sich spartenübergreifend für freiwillige Kulturinitiativen ein und fördert den kulturellen Ideen- und Gedankenaustausch. Der LKV trägt mit seinem Programm zum Pluralismus der Kultur bei.

Die derzeit gut 180 Mitglieder setzen sich zusammen aus Kulturinstitutionen, -organisationen und -initiativen und ihren Vertretern sowie aus kulturell und kulturpolitisch tätigen oder interessierten Persönlichkeiten aus Schleswig-Holstein. Zweck des Verbandes ist - laut Satzung - die "Förderung der Kultur". Der Landeskulturverband ist eingetragen im Vereinsregister in Kiel; er ist anerkannt gemeinnützig tätig.

Der Landeskulturverband hat es sich zur Aufgabe gestellt, in Gesprächen, Tagungen, Ausstellungen oder Veranstaltungen der Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein öffentliche Geltung und Resonanz zu verschaffen. Kulturelle und kulturpolitische Entwicklungen sollen stimuliert, begleitet und gefördert werden.

Schleswig-Holstein braucht ein vom Land und von den Kommunen gefördertes Kulturleben. Öffentliche und private, gemeinnützige und privatwirtschaftliche Einrichtungen sowie engagierte Persönlichkeiten stehen in der Verantwortung für eine aktiv gestaltete Kulturlandschaft. Eine aufgeschlossene Kulturpolitik und ihr differenziertes Angebot fordern die verantwortliche Mitarbeit aller Kunst- und Kulturinteressierten. Künstlerische Freiheit und kulturelle Vielfalt bilden die Basis einer demokratischen Gesellschaft. Ihre Sicherung und freie Nutzung sind eine kulturpolitische Herausforderung, die Staat, Kommunen und Kulturschaffende nur gemeinsam bestehen und gestalten können. 

Der Landeskulturverband hat folgende Ziele und Leitlinien

  • die Freiheit von Kunst und Kultur zu fördern und zu sichern.
  • die Vielfalt und Qualität der kulturellen Infrastruktur zu unterstützen und auszubauen.
  • Schleswig-Holstein als lebendige Kulturlandschaft und Kulturregion zu profilieren.
  • den Informations- und Erfahrungsaustausch unter den Kulturaktiven und -interessierten zu verbessern.
  • kulturpolitische Prozesse zu stimulieren, kulturpolitische Interessen zu entwickeln und zu formulieren.
  • die Rahmenbedingungen für Publikations- und Informationsmöglichkeiten zu stärken.
  • die Finanzierungsmöglichkeiten kultureller Institutionen und Projekte zu sichern und neue Förder- oder Ertragsperspektiven zu entwickeln.
  • den Diskurs mit anderen gesellschaftspolitischen Gruppen und Bereichen zu fördern.
  • kulturelle Entwicklungen, Aktivitäten oder Probleme stärker in das öffentliche Bewusstsein zu bringen.


Die Kontaktdaten des Landeskulturverbands sind im Link hinterlegt.