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Ausstellung im Ostholstein-Museum
Holger Klindwort erwarb bereits 1978 die ersten Kunstwerke in Öl und auf Papier und baute seine Sammlung in den darauffolgenden 30 Jahren kontinuierlich und mit sicherem Gespür weiter aus. Im Ostholstein-Museum wird mit über 80 Werken ein repräsentativer Querschnitt aus dieser bislang kaum bekannten ostholsteinischen Sammlung gezeigt. Die Ausstellung präsentiert bedeutende Werke namhafter norddeutscher Künstler in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wie Ivo Hauptmann, Anita Rée, Georg Burmester, Friedrich Schaper, Friedrich Karl Gotsch und vielen mehr. Die Landschafts-, Figuren- und Stilllebenbilder, die in Eutin zum Teil erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, verdeutlichen in ihrer Auswahl und ihrem Zusammenspiel die künstlerische Bandbreite zu Zeiten des beginnenden 20. Jahrhunderts, zeigen aber auch deutlich die damals durch künstlerischen Aufbruch und Neubewertung darstellerischer Gestaltungsformen geprägte Suche nach neuen Wegen des künstlerischen Ausdrucks bis in die Moderne. Die Auswahl der im Ostholstein-Museum ausgestellten Werke konzentriert sich vor allem auf die schleswig-holsteinische und hamburgische Malerei, die unter anderem durch Arbeiten von Karl Kluth, Albert Aereboe, Eduard Bargheer und Harald Duwe vertreten ist, und wird durch Exponate von mecklenburg-vorpommerschen Malern wie Otto Niemeyer-Holstein, Elisabeth Büchsel und Wilhelm Facklam eindrucksvoll ergänzt. Foto: Erich Hartmann, "Gelbes Gespräch", 1921


