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KulturSommer
Der seit 2005 vom Landeskulturverband koordinierte KulturSommer begleitet das Schleswig-Holstein Musik Festival mit einem vielfältigen kulturellen Angebot. Das jeweilige Partnerland des Festivals ist Thema für zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen in vor allem außermusikalischen Bereichen wie Kunst, Film, Geschichte, Tanz, Kunsthandwerk und Literatur. Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Land, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Literaturhaus Schleswig-Holstein.
In diesem Jahr – dem Chopin-Jahr – steht die Kultur Polens im Mittelpunkt. Es wird viele Veranstaltungen rund um den großen polnischen Komponisten geben, sein Leben und Werk werden in Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen und Filmen thematisiert. Zudem werden viele polnische Künstler ihre Werke in den Museen und Galerien Schleswig-Holsteins präsentieren. Ausstellungen über polnische Architektur und polnisches Kunsthandwerk, Exkursionen, Filmvorführungen, Vorträge, zweisprachige Lesungen, Projekte für Kinder und Jugendliche, Klezmer und polnischer Jazz stehen unter anderem auf dem Programm.
Feierlich eröffnet wird der Polnische Sommer am 7. Juni 2010 im Kolosseum in Lübeck.
Schirmherren für den Polnischen Sommer sind der Minister für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Ekkehard Klug, und das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen.
Das Programm des diesjährigen KulturSommers finden Sie hier.
Das erste Vorbereitungstreffen zum Polnischen Sommer hat am 23. November 2009 im Nordkolleg Rendsburg stattgefunden. Das Protokoll dieser Sitzung können Sie hier herunterladen. Am 18. Januar 2010 haben sich die Veranstalter zu einem zweiten Koordinierungsgespräch getroffen. Das Protokoll finden Sie hier.
Der Polnische Sommer findet mit freundlicher Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein, der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, des Generalkonsulats der Republik Polen in Hamburg, der LBS Bausparkasse, der Possehl-Stiftung und der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck statt.
Eröffnung des Polnischen Sommers 2010
Am 7. Juni 2010 hat der Landeskulturverband Schleswig-Holstein den „Polnischen Sommer“ im Kolosseum zu Lübeck feierlich eröffnet.
Antje Peters-Hirt, Direktorin der GEMEINNÜTZIGEN und Vorstandsmitglied des Landeskulturverbandes, begrüßte den Minister für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und Schirmherren des Polnischen Sommers, Dr. Ekkehard Klug, sowie den polnischen Vertreter Andrzej Osiak, Generalkonsul der Republik Polen in Hamburg. Zu den weiteren Ehrengästen zählten die Konsulin der Republik Polen in Hamburg, Magdalena Erdman, der Stadtpräsident von Stettin, Piotr Krzystek, und der Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Bernd Saxe.
Das Klezmer Trio begleitete die Veranstaltung musikalisch und beeindruckte mit seiner ganz eigenen Interpretation der traditionellen Klezmer-Musik. Vladyslav Sendecki von der NDR-Big Band begeisterte das Publikum mit seinen eigenwilligen Klavierimprovisationen zwischen Klassik und Jazz, und der Sänger Szymon Chojnacki (bass) sorgte gemeinsam mit dem Pianisten Rafal Michalski für einen gelungenen Abschluss der Eröffnungsfeier.
Rund 300 Gäste sind der Einladung des Landeskulturverbandes gefolgt und haben den diesjährigen KulturSommer eingeläutet. Im Anschluss an die Feier gab es im Rahmen eines Stehempfangs Gelegenheit für zahlreiche Begegnungen und angeregte Gespräche. Eine Ausstellung mit Werken der polnischen Künstlerin Halina Koziol (Auschwitz), welche kurz vor Beginn der Auftaktveranstaltung im Beisein der Künstlerin eröffnet wurde, schmückte das Foyer des Kolosseums und rundete das kulturelle Rahmenprogramm ab.
Rolf Teucher hob in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung Lübecks in Hinblick auf den Polnischen Sommer hervor: „Lübeck, die Mutter der Hanse, ist der beste und symbolträchtigste Ort für unsere Auftaktveranstaltung. Denn in der schwierigen und leidvollen Geschichte unserer beiden Völker und in dem Wissen um unfassbare und grauenvolle Verbrechen unter den Nationalsozialisten steht Lübeck für das friedvolle Miteinander mit unserem polnischen Nachbarn. Männer wie Willy Brandt und Günter Grass belegen und symbolisieren das. Lübeck steht für Versöhnung, für Handel und kulturellen Austausch, für Verstehen und Verständnis. Deshalb ist es gut, dass wir hier in Lübeck sind und dass allein hier in dieser schönen und geschichtsträchtigen Stadt über 30 Veranstaltungen zum Polnischen Sommer präsentiert werden.“
Während es bei der Auftaktveranstaltung vor allem um Hörgenüsse ging, werden im Rahmen des Polnischen Sommers rund 130 Veranstaltungen in 43 Städten geboten, und zwar in den Bereichen Kunst, Kunsthandwerk, Film, Literatur, Geschichte, Theater und Tanz; dazu Vorträge, Diskussionen, Symposien und Kulturfeste, und so schloss Herr Teucher seine Rede mit den Worten: „Unsere Veranstaltungen haben es in sich! Also: Gehen Sie hin! Gönnen Sie sich das Vergnügen und genießen Sie die kulturelle Vielfalt! Sie haben es sich verdient, und die Veranstaltungen und Veranstalter haben es auch verdient!“
Länderschwerpunkte des KulturSommers seit 2005:
- Japan (2005)
- Niederlande (2006)
- Ungarn (2007)
- Russland (2008)
- Deutschland (2009)
- Polen (2010)
- Türkei (2011)
Weitere Informationen im Kulturportal Schleswig-Holstein















